Donic Waldner Allplay: Eigenschaften & Vergleiche 2024

Das Donic Waldner Allplay ist ein Allroundholz aus dem Hause Donic. Donic beschreibt das Waldner Allplay als ein Holz mit hervorragender Ballkontrolle, das sich perfekt für Allroundspieler eignet. In diesem Bericht erfährst du alles Wichtige rund um das Donic Waldner Allplay Holz!

Überblick über das Donic Waldner Allplay


FeatureDetails
MarkeDonic
ModellDonic Waldner Allplay
SpielstilAllround
TypVollholz
Furniere5 (Limba-Limba-Ayous-Limba-Limba)
Gewicht (in g)ca. 85
Blattgröße154 x 149 mm
Verfügbare Griffformenanatomisch, gerade, konkav

Vorteile

  • Hohe Kontrolle
  • Gut für Anfänger und Allroundspieler
  • Mit schnellen Belägen auch offensiv einsetzbar
  • Fairer Preis

Nachteile

  • (Kleines Schlägerblatt)
  • In Kombination mit langsamen Belägen fehlt es an Power

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Material des Donic Waldner Allplay

Bei dem Donic Waldner Allplay handelt es sich um ein klassisches 5-lagiges Vollholz mit einer Limba-Limba-Ayous-Limba-Limba-Konstruktion. Das Holz wird in dem klassischen schwarz-weißen Donic-Karton geliefert, der das Holz während des Transports effektiv schützt und auf der Rückseite allgemeine Informationen über Donic-Hölzer enthält.

Donic Waldner Allplay Verpackung

Die äußere Limba-Lage mit ihrer vertikal ausgerichteten Maserung verleiht dem Holz ein klassisches Aussehen, das durch die rundere Form des Kopfes und das Fehlen von Text auf beiden Seiten noch verstärkt wird.

Donic Waldner Allplay Furnieraufbau

Der dunkelbraune Griff ist mit einer vertikalen Linie aus bunten Quadraten (dem Waldner-Muster“) und einer ovalen Linse auf der Vorhand-Seite versehen, auf der der Name des Holzes in roter und weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund steht.

Donic Waldner Allplay von oben

Auf dem Schlägerblatt gibt es keine Beschriftung, es ist vollkommen frei. Der Griff und die Oberfläche fühlen sich leicht rau an, und ich würde auf jeden Fall empfehlen, das Schlägerblatt vor dem Bekleben zu versiegeln. Ebenso scheinen die Kanten und Flügel nicht geschliffen worden zu sein. Dennoch fühlen sich weder die Flügel noch die Kanten scharf an, und ich habe keine Bedenken hinsichtlich der Verarbeitungsqualität.

Donic Waldner Allplay Schlägerblatt

Das Schlägerblatt ist kleiner als üblich (Höhe x Breite: 154 x 149 mm) und hat eine Dicke von 5 mm. Ich war sehr überrascht, dass mein Exemplar mit 70g sehr leicht ist. Angegeben wird jedoch ein Gewicht von 85 Gramm, sodass ich ein wirklich sehr sehr leichtes Exemplar erwischt haben muss.

Spieleigenschaften des Donic Waldner Allplay

Das Donic Waldner Allplay fühlt sich solide an, mit einem zentralen Schwerpunkt. Spieler berichten davon, dass sie überdurchschnittlich viele Schläge mit der Kante des Holzes getroffen haben, was vermutlich an der kleineren Spielfläche liegt. Das Holz fühlt sich im Allgemeinen recht steif an, fast wie ein 7-lagiges Holz, außer bei Schlägen nahe am Griff, in diesem Fall ist das Gefühl weich. Mit anderen Worten, der Sweetspot ist ziemlich klein.

Vorhand-Konterbälle fühlen sich solide und kontrolliert, aber auch ziemlich langsam (ALL+) an. Beim Aufprall werden ziemlich tiefe Vibrationen erzeugt. Mit kurzen Noppen wird das Allplay dagegen als recht schnell angesehen.

Topspins

Die Vorhand Topspins mit dem Allplay hatten eine recht hohe Flugkurve. Allerdings sind die Vorhand Topspins recht langsam, und es fehlte den Schlägen an Kraft und Gefährlichkeit.

Der Mangel an Kraft war auch den Angriffen des dritten Balls offensichtlich. Man muss entweder Vorhand Topspins außerhalb der Reichweite meines Partners platzieren und/oder großen körperlichen Einsatz zeigen, um die Oberhand im Ballwechsel zu behalten.

Nur in Kombination mit schnelleren Offensivbelägen wie dem Nittaku Fastarc G1 kann man bei Vorhand Topspins mehr Spin und auch etwas mehr Tempo erzeugen.

Gegentopspins

In Vorhand-Vorhand-Topspins-Rallyes überzeugt das Allplay mit guter Konstanz, aber auch hier fehlt den Schlägen etwas die Power. Aufgrund der recht kurzen Flugbahn muss man eine stärkere Aufwärtsbewegung ausführen, um sicherzustellen, dass die Schläge das Netz erreichten.

Es ist zwar möglich, den Allplay aus der Halbdistanz zu spielen, aber seine Eigenschaften, zumindest in Kombination mit langsameren Belägen fördern das Spiel in der Nähe des Tisches.

Mit schnelleren Belägen wie dem Nittaku Fastarc G1 kann dagegen auch bei Topspin-Topspin-Rallys aus der Halbdistanz recht viel Tempo erzeugt werden.

Blockspiel

Vorhand Blocks mit dem Allplay fühlen sich sehr gut an, und die moderate Geschwindigkeit des Holzes sorgte dafür, dass die Schläge sicher auf dem Tisch landen. Aktive Blockbälle sind allerdings etwas weniger gefährlich.

Schupfen

Bei langen Schupfbällen vermittelt das Holz ein hohes Maß an Kontrolle, auch wenn der Unterschnitt aufgrund der etwas geringeren Verweildauer vielleicht etwas geringer war als im Durchschnitt. Der Ball kann mit hoher Konstanz präzise platziert werden.

Bei kurzen Unterschnittbällen wird berichtet, dass der Ball dazu neigte, etwas zu hoch zu springen.

Aufschläge

Das Allplay funktioniert gut bei Unterschnitt-Aufschlägen, die niedrig und kurz gespielt werden können, allerdings nur mit durchschnittlichen Spin. Die härtere Beschaffenheit des Allplay funktionierte gut bei Topspin-Seitschnitt-Aufschlägen, die relativ schnell gespielt werden können, wenn auch mit nur durchschnittlichen Spinwerten.

Auch hier sind die Eigenschaften des Holzes auch wieder abhängig von den Belägen.

Fazit

Das Donic Waldner Allplay bietet ein phänomenales Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses Holz sollte eine Top-Wahl für jeden Anfänger und Spieler auf mittlerem Niveau sein, und selbst hochqualifizierte Spieler werden viel an diesem Holz zu lieben wissen.

Während es dem Allplay in Kombination mit harten und relativ langsamen Belägen wie dem Hurricane 3 etwas an Geschwindigkeit mangelt und der Spieler auf ein tischnahes Spiel beschränkt ist, wird das Holz in Kombination mit schnellen High-End-Belägen wie dem G-1 zu einer wahren Topspin-Maschine, die ein breiteres Spektrum an Spielstilen zulässt.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die kleine Spielfläche und die daraus resultierende überdurchschnittlich hohe Anzahl an Kantenbällen.

Johannes spielt seit über 15 Jahren Tischtennis, zuerst draußen auf der Steinplatte und seitdem er 12 Jahre alt ist im Verein SC Siemensstadt in Berlin. Mittlerweile ist er dort nicht nur Spieler, sondern seit einigen Jahren auch Trainer und Jugendwart und konnte in diesen Funktionen wertvolle Erfahrungen sammeln, welche er über TT-Test mit euch teilen möchte.

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