Vorteile
- Hohes Tempo
- Gute Kontrolle insbesondere im offensiven Spiel
- Fairer Preis
Nachteile
- Wenig Störeffekt
- Zu Beginn wenig Gefühl
- Nur in 2.1 mm Schwammdicke erhältlich
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Auf den Belag, den ich in diesem Testbericht vorstellen werde, habe ich mich sehr gefreut. Generell macht es mir immer Spaß kurze Noppen zu testen. Die Loki Kirin SP ist eine kurze Noppe der in Deutschland noch recht unbekannten chinesischen Marke Loki.
Laut Beschreibung soll es eine kurze Noppe für die Vorhand sein. Ich habe sie natürlich aber auch auf der Rückhand getestet.
Alleine wegen ihres ziemlich geringen Preises von 23 € könnte die Noppe für einige Spieler interessant sein.
Im folgenden Artikel erfahrt ihr alles Wichtige zu dem Belag. Schreibe gerne einen Kommentar, wenn ihr Fragen habt oder eure Erfahrungen zu der Loki Kirin SP teilen möchtet!
Technische Eigenschaften der Loki Kirin SP
Interessant ist, dass der Belag nur in der Schwammdicke 2,1 mm verfügbar ist. Das ist meiner Meinung nach schon ein Nachteil. Ich persönlich spiele normalerweise auch nicht mit so dicken Noppen, sondern eher mit 1,5 bis 1,8 mm.
Erhältlich ist der Belag in den Farben schwarz und rot.
Ich habe ihn in schwarz getestet. Mein Exemplar wog mit Verpackung 78g, ungeschnitten 57,9g und zugeschnitten auf dem Yasaka Sweden Extra 44,6g.
Der erste Eindruck nach dem Auspacken war, dass das Obergummi recht steif und hart ist. Die Noppen geben nur wenig nach beim Drüberfahren mit der Hand.
Noppen sind leicht konisch geformt (werden nach unten hin etwas dicker) und die Noppenköpfe sind geriffelt.
Die Noppengeometrie ist horizontal. Die Noppen sind recht breit und haben geringen Zwischenabstand.
Der gelbe, feinporige Schwamm ist laut Beschreibung „soft“. Meiner Meinung nach fühlt er sich aber eher medium an. 35° beträgt die Härte, allerdings ist das die chinesische Härteskala und man muss ca. 10° addieren, um diese mit der europäischen zu vergleichen. Der Belag hat somit ca. 45° in europäischer Härte und ist damit tatsächlich eher medium als soft.
Auf jeden Fall ist er deutlich härter als beispielsweise der Schwamm des Nittaku Moristo SP.
Testablauf
Getestet habe ich den Loki Kirin SP in schwarz auf dem Yasaka Sweden Extra. Auf der anderen Seite befand sich der Xiom Vega Pro H. Geklebt habe ich jeweils mit einer Schicht Donic Vario Clean. Insgesamt habe ich den Belag ca. 4 Stunden getestet.
Spieleigenschaften des Loki Kirin SP
Mein erster Eindruck: für eine kurze Noppe mittlerer Spin (weniger als z.B. Spinfire soft oder Nittaku Moristo SP ax, aber mehr als andere), recht hohes Tempo.
Auffällig fand ich, dass sich der Belag von Beginn an sehr angenehm gespielt hat. Allerdings sowohl für mich als auch für meine Trainingspartner – ein Störeffekt war quasi gar nicht erkennbar.
Da der Belag als „Vorhandbelag“ vermarktet wird, habe ich ihn natürlich erstmal auf der Vorhand getestet. Und ich muss sagen, dass er sich auf jeden Fall gut für die Vorhand eignet. Das Tempo ist hoch genug für gefährliche Angriffe. „Topspins“ sind möglich, aber natürlich mit weniger Spin als mit noppen-innen und insbesondere beim Nachgehen sollte man den Ball mit offenerem Schlägerblatt eher schlagen als mit Spin spielen zu wollen, sonst wird er oft ins Netz gehen.
Auf der Rückhand gefiel mir der Belag besser als auf der Vorhand, was aber sehr wahrscheinlich daran liegt, dass ich auf der Vorhand keine Noppe gewöhnt bin. Auch auf der Rückhand gefiel mir insbesondere das Angriffsspiel sehr gut. Vor allem die schnellen Schüsse aus dem Handgelenk kamen sehr gut und kontrolliert.
Beim Schnupfen und Kontern spielt sich der Belag ziemlich noppen-innen-ähnlich. Konter und Blocks stellten für meine Trainingspartner keine Probleme dar, ein Störeffekt ist quasi gar nicht zu erkennen. Positiv hervorzuheben ist aber die gute Kontrolle beim Blocken. Auch wenn Tempowechsel nicht so einfach möglich sind wie beispielsweise mit störenden Noppen wie dem Dr. Neubauer Killer oder auch mit meinem derzeitigen Sauer & Tröger Zargus (der allerdings schon ziemlich abgespielt ist ;)) konnte ich den Ball gut platzieren und hatte auch das Gefühl, dass die Noppe das Tempo bei passiven Blocks zumindest etwas absorbiert.
Ab und zu klappten auch kurze Ableger, das blieb jedoch im Verlauf des Tests schwierig – wurde aber besser. Generell wurde das Ballgefühl im Verlaufe des Tests besser. Anfangs fühlte sich die Noppe ziemlich steif und hart an. Ich glaube sie musste erstmal ein bisschen eingeklappt werden. Inzwischen habe ich ein recht gutes Ballgefühl. Ich würde den Belag weiterhin als „medium“ einstufen.
Beim Schnupfen kann man mit dem Loki Kirin etwas Spin erzeugen, aber auch deutlich weniger als beispielsweise mit einer spinnigen Noppe wie dem Spinfire (Soft).
Das Gleiche gilt dementsprechend auch für Aufschläge. Man kann etwas Spin erzeugen, aber doch ziemlich begrenzt. Bei Rückschlägen bietet der Belag typische Vorteile einer kurzen Noppe: Weniger Spinanfäligkeit und dadurch für mich eine insgesamt bessere Kontrolle als mit Noppen-Innen-Belägen.
Insbesondere aktive Rückschläge wie Flips klappten sehr gut. Wenn ich den Ball sehr kurz zurückspielen wollte, war das dagegen schwerer möglich und erfordert mehr Training und viel Ballgefühl. Hierfür fand ich den Belag insgesamt zu schnell.
Fazit zum Loki Kirin SP
Abschließend möchte ich natürlich noch mein Fazit zum Loki Kirin SP geben.
Insgesamt ist der Loki Kirin SP meiner Meinung nach eine gelungene offensive Noppe, die sowohl für die Vorhand als auch für die Rückhand geeignet ist. Im offensiven Spiel bietet sie eine gute Mischung aus Kontrolle, Power und Flexibilität. Sie kann etwas Spin erzeugen, ist meiner Meinung nach aber eher für ein variables offensives Kurznoppenspiel geeignet, bei dem man eher schlägt als „spinnt“.
Mit persönlich fehlte ist sie zu schnell und zu wenig „störend“. Tempowechsel und „eklige“ Blocks sind nicht wirklich möglich.
Da der Belag auch nur in der Schwammdicke 2,1 mm verfügbar ist, kann ich die Schwammdicke leider auch nicht anpassen, um ggfs. weniger Tempo und mehr Störeffekt sowie Kontrolle zu erhalten. In dieser aktuellen Zusammensetzung ist sie für mein Spiel deshalb nicht geeignet, aber ich denke für offensive Spieler ab ca. 1000 TTR, die eine kurze Noppe testen wollen, bzw. für eine offensive Spielweise, kann sie sehr wohl geeignet sein.
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Schreibt gerne Eure Meinung zu dem Loki Kirin SP in die Kommentare!
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